Vergleich
Standardsoftware oder Individualsoftware mit KI?
Standardsoftware bildet Standardabläufe ab; Individualsoftware mit KI folgt Ihrem eigenen Prozess — früher teuer, heute bezahlbar.
Zuletzt aktualisiert: 18. August 2026 · Baldux GmbH
Standardsoftware ist die richtige Wahl für Standardprozesse: Was überall gleich läuft, muss niemand neu bauen. Der Bruch kommt dort, wo Ihr Ablauf Ihr Wettbewerbsvorteil ist — und die Software ihn nicht abbildet.
Dann passen Sie sich der Software an, warten auf die Roadmap des Anbieters und hängen an dessen Lizenz. Individualsoftware dreht das um: Ihr Team spricht ein, was fehlt, eine KI-Engine mit vier Prüfrollen baut es, der kundenspezifische Code gehört Ihnen. Was früher an den Kosten scheiterte, ist mit KI-Tempo machbar geworden.
| Kriterium | Standardsoftware / SaaS | MCP Baldux |
|---|---|---|
| Passung | Sie passen sich an | passt sich Ihrem Ablauf an |
| Änderungswünsche | Feature-Request in die Roadmap | Team spricht ein, wird gebaut |
| Kosten | niedrige Einstiegshürde, laufende Lizenz | Bau-Kosten, dann Ihre Anwendung |
| Abhängigkeit | anbieterabhängig | Ihre Anwendung, Ihr Hosting |
| Tempo bei Änderungen | Roadmap des Anbieters, ungewiss | laufend, geprüft gebaut |
| Wann sinnvoll | Standardprozesse | wo Ihr Ablauf der Vorteil ist |
Was das rechnerisch heißt
Für den Vergleich „Lizenz gegen Bau“ gibt es keine belastbare Marktzahl, die für Ihren Fall gilt — Lizenzpreise hängen an Nutzerzahl, Modulen und Vertragslaufzeit. Deshalb steht hier keine erfundene Vergleichszahl, sondern nur die Rechnung mit unseren eigenen, offen veröffentlichten Preisen.
Abgerechnet wird bei MCP Baldux in geprüften Freigaben. Ein kleines Vorhaben — etwa ein Kundenportal mit Login, Auftragsübersicht und PDF-Abruf, eine Datenquelle, zwei Rollen — liegt bei 25 bis 40 Freigaben. Die Einstiegsstufe Start umfasst 30 Freigaben im Monat für 1.900 €. Ein solches Vorhaben entspricht also ein bis zwei Monaten Start-Stufe, das sind 1.900 bis 3.800 € im Abo; als abgeschlossenes Festpreis-Projekt mit Pflichtenheft und Abnahme beginnt dasselbe Vorhaben bei 8.900 €. Ein mittleres Vorhaben liegt bei 60 bis 100 Freigaben, ein großes bei 150 bis 300; die passende Stufe und die Zahl der Monate ergeben sich daraus.
Diese Beträge fallen einmalig für den Bau an, nicht dauerhaft je Nutzer. Danach tragen Sie den Betrieb: ein Cloud-Server ab etwa 5 € im Monat, der Vertrag auf Ihren Namen. Verbindlich wird die Zahl der Freigaben nach der kostenlosen Analyse — vorher wäre jede genaue Angabe geraten.
Standardsoftware mieten Sie, Individualsoftware ist Ihre Anwendung. Wo Ihr Prozess der Unterschied im Markt ist, sollte die Software ihm folgen — nicht umgekehrt.
Häufige Fragen: Unterschied Standardsoftware und Individualsoftware
Was ist der Unterschied zwischen Standardsoftware und Individualsoftware?
Standardsoftware wird einmal gebaut und vielfach lizenziert; ihre Abläufe sind der kleinste gemeinsame Nenner ihrer Kundschaft. Individualsoftware entsteht umgekehrt: Der Ablauf Ihres Betriebs ist die Vorgabe, die Software folgt ihm. Der Unterschied liegt in Passgenauigkeit, Kosten über die Laufzeit und Abhängigkeit vom Anbieter.
Welche Vor- und Nachteile hat Standardsoftware?
Vorteil: sofort verfügbar, niedrige Einstiegshürde, Wartung und Weiterentwicklung erledigt der Anbieter. Nachteil: Sie passen sich an, warten auf die Roadmap, zahlen dauerhaft je Nutzer und hängen an der Lizenz. Für Abläufe, die überall gleich laufen, ist das ein guter Handel — für die anderen nicht.
Was ist Branchensoftware?
Standardsoftware für einen Wirtschaftszweig: Sie bringt die Begriffe und Abläufe der Branche schon mit und liegt damit zwischen Standard und Individuell. Sie passt so lange gut, wie Ihr Betrieb es wie die Branche macht. Die Stellen, an denen Sie es anders machen, sind erfahrungsgemäß genau die, an denen Sie Geld verdienen.
Lässt sich Individualsoftware neben ein ERP stellen?
Ja, und das ist der häufigere Fall als der Ersatz. Das ERP bleibt führendes System für Stammdaten und Buchhaltung; daneben entsteht die Anwendung für den Ablauf, den es nicht abbildet, mit einer Schnittstelle dazwischen. Welches System bei Widerspruch gewinnt, wird vorher entschieden — das ist die eigentliche Arbeit.
Wann lohnt sich Individualsoftware?
Sobald Ihr Ablauf ein Vorteil ist, den Standardsoftware nicht abbildet — oder Sie mehrere Werkzeuge mühsam mit Excel-Listen verbinden. Faustregel: Wenn Sie Ihre Arbeit an die Software anpassen statt umgekehrt, wird es teuer — an Zeit mehr als an Lizenz.
Ist das nicht teurer als SaaS?
Im Einstieg oft ja, dann kippt es: SaaS zahlen Sie dauerhaft je Nutzer; Individualsoftware bauen Sie einmal, danach zahlen Sie den Server und nur die Weiterentwicklung, die Sie selbst beauftragen. Ein kleines Vorhaben entspricht bei uns ein bis zwei Monaten der Start-Stufe, also 1.900 bis 3.800 €. Verbindlich wird die Zahl nach der kostenlosen Analyse.